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Der Engelsfunke - Lucy May

Ein großer Dank geht an den Digital Publishers Verlag, der dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dieser Umstand hat meine Meinung nicht beeinflusst.
Inhalt:
Amy McMillan ist schüchtern. Nein, das stimmt nicht, sie ist sogar sehr schüchtern. Zu Hause muss sie sich dem Druck ihrer Mutter beugen, in der Schule hat sie nur eine Freundin, die mit ihr umspringt, wie sie will und wenig Rücksicht auf Amy nimmt. Doch Amy wehrt sich nicht. Sie fühlt sich hässlich, klein, allein und kann aus einfach nicht aus sich herausgehen. 
Seit sie klein ist, sieht sie einen Mann mit weißen Flügeln, den sie oft um Rat fragt. Ihr persönlicher Schutzengel. Doch eines Tages verschwindet ihr Schutzengel und Matt M, der Superstar, der, für den Amy heimlich schwärmt und auch leicht in ihn verliebt ist, erscheint ihr als ein Engel mit schwarzen Flügeln, der sich beweisen muss. Der dafür sorgen muss, dass seine Flügel weiß werden. Es steht eine spannende Reise vor Amy und Matt.

Meinung:
Mit Amy konnte ich mich leider überhaupt nicht identifizieren und ich mochte sie auch nicht wirklich. Sie war mir wirklich viiiiiiiiieeeeeeel zu schüchtern. Ich fand ihr Benehmen fast schon übertrieben. Ich wollte Amy so oft einfach nur schütteln und mal wachrütteln, es hat sich so eine Lethargie in ihre Art geschlichen, die ich unfassbar nervig fand. Ganz schön gemein fand ich auch, dass sie den neuen Mann an der Seite ihrer Mutter, der sich wirklich um sie bemüht, nur die kalte Schulter zeigt und sich ihm gegenüber überhaupt nicht öffnet, obwohl er quasi der einzige Mensch ist, der sich für sie interessiert. Das fand ich unlogisch. Amy macht zwar eine Entwicklung durch und schafft es, immer mehr für sich einzustehen und ihre Meinung laut zu sagen, doch fand ich, dass die anderen es ihr auch sehr einfach gemacht haben und direkt alles eingesehen haben. Das Happy End wurde zu sehr kreiert, für meine Begriffe. 

"Sie würde ihn weiterhin sehen und auch mit ihm sprechen, nur anfassen würde sie ihn nie können."

Auch Matt ist am Anfang ein ziemlich übler Typ. Überheblich, arrogant, benimmt sich daneben, ein Mensch, den man am liebsten einfach in die Tonne kloppen möchte. Zum Glück macht auch er eine Entwicklung durch, sodass ich ihn am Ende recht sympathisch fand

Zu Amys Mutter und Freundin brauche ich nicht viel zu sagen. Sie reihen sich nahtlos in die Kategorie solche-Charaktere-braucht-kein-Mensch ein. 

Die Geschichte als solche fand ich gut. Ich mochte die Thematik und auch die Moral der Geschichte. Leider fand ich, dass das Auflösen ihres ersten Schutzengels - der mit den weißen Flügeln - ziemlich unlogisch war und ich diesen Aspekt auch nicht richtig verstanden habe.

Der Schreibstil war gut. Flüssig und leicht zu lesen, sehr verständlich und altersangemessen. 




SPOILER!!!!!!!!


Was ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte und was mich richtig genervt hat, war, dass Matt, der irgendwie Mitte 20 ist und Amy, die 10 Jahre jünger ist als Matt, sich küssen. Das hat sowas von überhaupt und gar nicht gepasst, das ich alleine dafür schon einen Stern abziehe.


SPOILER ENDE!!!!!




Fazit;
Tja, leider konnten mich die Charaktere und die Handlung nicht ganz überzeugen, weswegen ich 3 von 5 Sterne vergebe.

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