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Annalena MacAfee - Blütenschatten

Wow, wow, wow, Ich muss mich erst einmal sammeln, um eine Rezension schreiben zu können.  Eve, Künstlerin, die sich auf die Darstellung von Blumen spezialisiert hat, ist die wohl unsympathischste Person, die mir bislang (in Büchern und auch im echten Leben) begegnet ist. Auch die anderen Charaktere in dem Buch sind nicht gerade nett und liebenswert, aber genau das macht das Buch so speziell und auch so faszinierend.  Der Leser wird langsam in das Geschehen eingeführt und lernt Eve und ihre Gedanken kennen. Sie rechnet so ziemlich mit jedem in ihrem Leben ab und es wird erzählt, welchen Menschen sie begegnet ist und was da so alles abgegangen ist.  Die Handlung lässt sich recht schnell zusammenfassen: Eve befindet sich auf einem Spaziergang durch London und denkt über ihre Vergangenheit und ihr Leben nach. Und das hat es ganz schön in sich.  Anfangs fand ich es etwas schleppend, aber zum Schluss hin wurde es immer besser, immer spannender bis hin zu einem fulminanten Finale. Allein wege
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Josephine Nicolas - Tage mit Gatsby

Es passiert nicht viel. Das fasst wohl so ziemlich die Handlung in dem Buch zusammen. Scott und Zelda entscheiden, nach Frankreich zu gehen, weil Scott an seinem Roman "Der Große Gatsby" arbeiten will und sich nach etwas Ruhe sehnt. Zelda ist nicht gerade begeistert, dass sie so viel Zeit allein mit ihrer Tochter Scotty verbringen muss und sucht Abwechslung in Parties und Flirts mit anderen Männern. Bis es bei einem Mann nicht nur bei einem Flirt bleibt.  Das Buch wird aus Zeldas Sicht geschrieben und da es sich ja um wirkliche Menschen handelt, die mal gelebt haben, scheint die Autorin sehr gut recherchiert zu haben, denn die Geschehnisse werden wohl wirklich so stattgefunden haben. Es ist keine Biographie, sondern ein fiktiver Roman, basierend auf echten Menschen und echten Geschehnissen.  Zelda und Scott sind absolut unsympathisch und auch ihre Freunde sind nicht besser. Die beiden Streiten sich andauernd, es gibt sehr viele Eifersuchtsgeschrei und sie benehmen sich einfac

Pascal Wokan: Die Sandmagier - Der Ruf der Wüste

Ich bin ein großer Fan des Autors und bin auch von dem Auftakt der neuen Saga begeistert.  Inhalt: Jahrtausende lang wurde das Wüstenreich Elismere von Sandmagiern beschützt, deren Macht den Göttern gleichkam. Doch die Sandmagier sind verschwunden und das Land droht in Kriegen zu zerfallen. Das Schicksal der Welt liegt nun in den Händen derer, die den Ruf der Wüste vernehmen. Azir ist Armeeführer eines aufstrebenden Königreichs. Als Mann von niederem Stand musste er sich seine Stellung hart erkämpfen. Doch dann zieht er sich die Missgunst des Königs zu und sein Fall ist unaufhaltsam. Als Sklave, fern seiner Heimat, muss er ein Dasein fristen, in dem jeder Tag ein Kampf ums Überleben ist. Aber die Wüste hat noch etwas mit ihm vor und erfüllt ihn mit der Macht, den Sand zu beherrschen. Neue Hoffnung keimt in Azir auf, Hoffnung auf eine bessere Zukunft für Elismere. Die Gabe allerdings birgt ein schreckliches Geheimnis und lässt andere aus den Schatten treten, die es um jeden Preis schütz

Hörbuch: Eva Carter - Zwischen zwei Herzschlägen

Ich liebe die drei Sprecher. Wenn ich alleine Sterne für die Sprecher geben müsste, wären es definitiv fünf! Vor allem der Sprecher, der Joel gelesen hat, ist einfach der Hammer! Super gelesen. Jetzt fragen sich manche vielleicht, warum es drei Sprecher sind. Das Buch wird aus drei Perspektiven erzählt, aus Kerrys, Joels und aus Tims, sodass jede Person einen Sprecher erhält. Die Idee fand ich einerseits total super, da man so einiges von den Charakteren erfährt, andererseits finde ich aber, dass es komplett ausgereicht hätte, das Buch aus Kerrys und Joels Sicht zu erzählen. Tims Perspektive, die auch am wenigsten Anteil hat, hätte es für meine Begriffe nicht gebraucht.   Ich muss gestehen, dass ich das Buch nicht komplett gehört habe. Nach gut Dreiviertel war es mir einfach zu viel Drama, zu viele Steine im Weg, zu viel noch einmal ein Problem kreieren. Das fand ich einfach zu viel, weswegen ich bis kurz vor Ende alles übersprungen habe und mir dann nur noch das Ende angehört habe. Un

Kylie Scott - Something pure

Das Cover des Buches finde ich wunderschön und nachdem ich dann auch noch den Klappentext gelesen hatte, war ich voller Vorfreude auf das Buch und wollte es unbedingt lesen. Leider wurde ich immens enttäuscht. Aber erst einmal kurz zum Inhalt. Alice hat ein abgeschlossenes Studium,, aber weiß noch nicht so recht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Momentan arbeitet sie als eine Kellnerin in einem Pub und muss mit Besoffenen kämpfen. Eines Tages taucht Beck auf und nimmt einen Job als Aushilfskenner an. Zwischen Alice und Beck knistert ist. Was Alice zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß: Beck ist steinreich. Als Alice dann Hals über Kopf in seine Welt eintaucht, weiß sie nicht so recht, was sie davon halten soll. Kann ihre Liebe die Unterschiede der beiden überstehen? Wow, das war doch jetzt mal eine spannende Inhaltsangabe. Tja, das war auch so ziemlich die einzige Spannung. Das Buch strotzt nur so von Klischees, was mich schon mal genervt hat. Auf den ersten 250 von 300 Seiten passier

Andreas Schuß - Barmherzig wie Gott

Ich glaube an Gott. Punkt. Vielen geht das heutzutage leider nicht so und oft kann man seinen Glauben noch nicht einmal öffentlich zugeben oder vertreten, da man direkt von anderen dafür ausgelacht oder sogar fertiggemacht wird. Und dennoch sollte man mit diesen Menschen Mitgefühl haben und barmherzig sein (mit den anderen natürlich genauso). In dem Buch wird das Wort ,,Barmherzigkeit" zunächst einmal versucht zu definieren. Was bedeutet es denn, barmherzig zu handeln? Handele ich barmherzig? Wann haben Gott und Jesus barmherzig gehandelt? Vom Autor werden konkrete Bibelstellen herangezogen, die beschrieben, erklärt und auf Aktualität geprüft werden. Viele der Bibelstellen kannte ich bereits, da sie auch sehr bekannt sind. Manche aber waren neu für mich, die ich dennoch sehr gut nachvollziehen und verstehen konnte.  Insgesamt gibt es in dem Buch vier große Bereiche, in die das Buch geteilt ist. Die Unterteilung fand ich passend, sodass es auch einen roten Faden gibt.  Besonders da

Melissa Foster - Wilde Herzen (Die Bradens und Montgomerys #4)

Inhalt: Die Highschool-Lehrerin Brindle Montgomery und der Rancher Trace Jericho sind seit Ewigkeiten eng befreundet und führen eine prickelnde On-Off-Beziehung. Rebellisch, dickköpfig und leidenschaftlich wie sie beide sind, genießen sie die Vorzüge dieser besonderen und ziemlich stürmischen Freundschaft ohne alle Verpflichtungen. Doch als Brindle mit einem Babybäuchlein von einer Parisreise zurückkehrt, spielt Traces wildes Herz verrückt und Brindle muss sich fragen, ob sie vielleicht den größten Fehler ihres Lebens gemacht hat. Meinung: Hm... So richtig weiß ich nicht, wie ich das Buch finde.  Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und der Schreibstil ist wie immer toll, aber dieses mal konnten mich die Charaktere nicht so richtig überzeugen. Mir war das einfach zu viel hin und her und künstliches Drama. Dafür, dass Brindle Lehrerin ist, benimmt sie sich selber aber ganz schön kindisch. Außerdem konnte ich die Beweggründe oft einfach nicht nachvollziehen und empfand sie als konstruie