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Melissa Foster: The gritty truth - Kein Blick zurück (The Whiskeys #7)

Die Geschichte rund um Quincy und Roni ist wirklich schön. Quincy hatte absolut keine leichte Vergangenheit und trägt innere Dämonen mit sich. Dennoch gibt er alles, um Roni für sich zu gewinnen. Quincy ist ein toller Mann, der mir durchweg sympathisch war und dem ich alles Glück der Welt gönne. Roni hatte auch ein ziemlich schwerwiegendes Ereignis in der Vergangenheit, weswegen sie ihren Traum aufgeben musste. Dennoch hat sie sich aus dem Loch gekämpft und sich ein glückliches Leben aufgebaut. Das einzige, was mich manchmal ein wenig gestört hat, war Ronis Sturheit und Dickköpfigkeit. Die fand ich manchmal etwas übertrieben. Aber ansonsten hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Vor allem zum Ende hin wird es noch einmal sehr spannend.
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Mariana Enriquez - Unser Teil der Nacht

Mir hat das Buch einfach nicht gefallen. Ich fand es seeeehr langatmig, die Kapitel hatten sehr viele Seiten und haben sich einfach total gezogen. Ich musste mich teilweise wirklich durchquälen und habe ab der Hälfte ungefähr immer mal wieder Seiten/Passagen übersprungen, weil ich sie sehr zäh fand.  Die Figuren sind mir persönlich zu seltsam. Die Vater-Sohn-Beziehung ist mehr als abstrus, abschreckend und teilweise auch mit heftigem negativen Beigeschmack.  Die Passagen der schwarzen Magie sind einerseits zwar spannend und interessant, andererseits aber echt eklig und krass. Da rollen einem teilweise beim Lesen echt die Zähennägel hoch.  Ich kann mir schon vorstellen, dass es viele gibt, die diesen Roman gut finden. Ich gehöre aber einfach nicht dazu. 

Melissa Foster - Verrückt nach Liebe (Die Bradens und Montgomerys #7)

Ich will inhaltlich nicht viel vorwegnehmen, da auf den ersten Seiten eigentlich ziemlich klar wird, in welche Richtung es geht. Eins kann ich aber sagen: ich mag Minipferde :D Und die Geschichte zwischen Nick und Trixie ist definitiv sehr süß. Da ich nicht weiß, wie es ist, wenn man mit so vielen älteren Brüdern aufwächst, die einen alle beschützen wollen, kann ich es mir nur vorstellen, muss aber sagen, dass mir dieser Beschützerinstinkt auch ziemlich auf die Nerven gehen würde, auch wenn er natürlich lieb gemeint ist. Ich glaube, ich wäre da schon viel eher ausgerastet :D Die Beziehung zwischen Nick und Trixie wird langsam aufgebaut, was mir sehr gut gefallen hat. So wird nämlich auch ein anderes wichtiges Thema - die Therapie mit den Minipferden - erzählt, das ich total schön fand. Melissa Foster bleibt ihrem Stil treu und was soll ich sagen? Er gefällt mir. Der Schreibstil ist so locker und leicht und die Geschichte wird einfach total flüssig und super erzählt. Man rauscht quasi n

Fatma Aydemir - Dschinns

Wenn ich das Thema des Buches benennen sollte, würde ich sagen: Familiendrama und Generationenkonflikt. Vom Anfang des Buches war ich ziemlich begeistert, ich fand die Aufmachung und den Schreibstil super. Das 1. Kapitel wirft viele Fragen auf, macht einem Lust auf mehr. Ich dachte auch, dass ich den Aufbau (6 Kapitel, beginnend mit dem Vater, dann seine vier Kinder, zum Schluss seine Frau) spannend finde. Leider wurde genau dieser Aufbau aber zu einem Problem. Die Kapitel an sich haben mir ganz gut gefallen, aber dadurch, dass alle Personen nur in ihren Kapiteln zu Wort kommen und es danach keine Zusammenführung gibt, empfinde ich es als nicht rund und irgendwie unbefriedigend.   Jedes der Familienmitglieder hat tausend Probleme. Und damit meine ich wirklich Tausende, was mir irgendwann einfach zu viel wurde. Besonders das Ende fand ich viel zu dramatisch und übertrieben, das konnte mich gar nicht überzeugen.  Den Schreibstil fand ich an sich gut. Das erste und letzte Kapitel bilden e

Lilly Blank - Offen für alles

Anders als erwartet gibt es in dem Buch drei verschiedene Erzählstränge von drei sehr unterschiedlichen Frauen. Viviane, eine bodenständige Frau, die sich etwas mehr Abwechslung in ihrer Ehe wünscht. Claudia, die ihre Sexualität neu entdeckt und Elena, die ungewollt schwanger geworden ist.  Der Schreibstil ist super. Ich musste zwischendurch echt lachen und schmunzeln, es gab so viel Situationskomik und einfach witzige Situationen.  Ich persönlich fand Vivianes und Elenas Strang am interessantesten, Claudia ging mir immer mehr auf die Nerven und wurde mir immer unsympathischer. Aus diesem Grund gebe ich auch ,,nur“ 4 von 5 Sterne. Zwar finde ich die Figuren super ausgearbeitet und individuell (vor allem die Männer haben es mir angetan), doch hat mich Claudia doch ziemlich gestört. Auch am Ende gibt es eine gewisse Unlogik, die von ihr ausgeht und so das Ende etwas geschwächt hat.  Dennoch war es von der ersten bis zur letzten Seite ein riesengroßer Spaß und ich kann nur jedem das Buch

Karen Ashley - Heller als die Sterne (April und Storm #3)

Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Band von April und Storm, wobei ich das Buch gelesen habe ohne die vorherigen zu kennen und auch wenn es den einen oder anderen Hinweis auf die ersten zwei Bände gab, ist es mir nicht schwer gefallen der Handlung zu folgen oder zu verstehen.  Das kann aber auch daran gelegen haben, dass es nicht viel Story gibt. Es geht direkt mit einer Sexszene los, was mich, auch wenn ich wirklich nicht prüde bin, etwas geschockt hat und ich als Anfang nicht so passend fand. Dann geht es eigentlich recht spannend weiter, es gibt Potenzial, doch plätschert die Handlung danach einfach nur noch vor sich hin. Im ganzen Mittelteil passiert rein gar nichts, ich fand ihn langweilig, viel zu detailliert und die wichtigen Dinge wurden außer Acht gelassen.  Das Ende wirkte für mich viel zu konstruiert, innerhalb der Geschichte unlogisch und war einfach zu viel des Guten.  Der Schreibstil an sich ist super. Die Geschichte lässt sich echt flüssig lesen, doch ist der

Pascal Wokan - Die Einherjer: Krieg der Titanen (Einherjer #15)

Der Titel sagt schon so ziemlich alles, was es zu sagen gibt. Die Einherjer-Saga ist für mich ein großer Schatz und mit diesem Abschlussband geht eine Ära zu Ende. Eine Saga, von der ich so froh und dankbar bin, dass ich sie lesen durfte. Anders als in den bisherigen Bänden, gibt es nur einen Handlungsstrang und eine Perspektive, Asgrims Perspektive. Der Leser erfährt im Detail, was ihm passiert, wie es ihm ergeht, was er denkt/fühl/will. Man ist so nah an Asgrim wie noch nie.Und das ist gut so, denn er hat sich verändert und nicht alle kommen mit dieser Veränderung klar.  ,,Eine große Meute der dreckigsten, härtesten und heldenhaftesten Krieger, die jemals die jemals den Boden Midgards betreten hatten. Die Einherjer.“ Es gibt Kämpfe, doch stehen für mich in diesem Band die Gespräche im Fokus. Fragen werden geklärt, man erfährt so viel, dennoch gibt es zwischendurch immer wieder kleine Andeutungen, die sich erst später aufklären, sodass die Spannung stets hoch gehalten wird.  ,,Ich bin