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Die Einherjer - Das Auge Balors (Spin-Off, #13)

Inhalt: 

Auri ist eine Wächterin von Thule. Ihre Aufgabe besteht darin, Thule vor Eindringlingen zu beschützen. Niemand darf wissen, wo sich Thule befindet, denn die Stadt beherbergt ein Geheimnis. Doch die Aufgabe wird immer schwieriger, Orcs sind im Anmarsch, formieren sich, greifen systematisch an und töten Auri. Auri fällt ehrenvoll und wird nach Walhall gerufen. Sie bekommt eine Rune zugewiesen, derer sie sich als würdig erweisen muss. Ihre größte Aufgabe kommt erst noch, denn der böse Blick hat sich auf Auri gerichtet und setzt alles daran, Thule zu zerstören. 

Meinung:

Das Buch beginnt mit einem spannenden Kampf und das Buch endet mit einem spannenden Kampf. Es fließt sehr viel Blut, es ist also nichts für schwache Nerven. Die Kämpfe sind wahnsinnig detailliert und gut beschrieben, man kann quasi den Schweiß schmecken und das Blut riechen. Mega!

,,Aber sie hatte ihren Verstand, die einzige Waffe in einer Welt, in der Frauen wie sie keine Stimme hatten."

Auri ist eine interessante Person. Von dem Umstand mal abgesehen, dass den Wächterinnen von Thule die rechte Brust abgenommen wird, haftet eine spannende Geschichte rund um die Wächterinnen. Auri war - natürlich - nicht immer eine Wächtern. Als Leser erfährt man in zwei Erzählsträngen einmal wie Auri zur Wächterin wurde (Vergangenheit) und im zweiten Strang ihre Reise als ehrenvolle Gefallene (Gegenwart) verläuft. Beide Stränge sind sehr spannend, ich persönlich finde Auris Vergangenheit aber um einen Ticken spannender. Sie hatte echt kein einfaches Leben, musste einige Ungerechtigkeiten über sich ergehen lassen, hat es aber irgendwie geschafft.

,,Ich bin eine Frau ohne Heimat, ohne Glauben und Ziel." 

Am besten hat mir gefallen, dass es ein Aufeinandertreffen zwischen Auri und einem gewissen Allvater gegeben hat. Das lässt so einiges für weitere Bände erahnen und erhoffen, gibt dem Leser ein bisschen mehr Informationen und Wissen. 

,,Du kannst mir nicht trotzen! Ich bin ein Gott!" - ,,Und ich bin die Auserwählte des Allvaters!"

Das Erzähltempo in der Gegenwart ist ziemlich rasant, es passiert viel in einer recht kurzen Zeit. Dem gegenüber ist das Erzähltempo in der Vergangenheit etwas gemächlicher und lebt mehr von spritzigen Dialogen und etwas weniger, aber fokussierter Handlung. Diese Abwechslung gibt der Geschichte eine schöne Balance und dem Leser ein angenehmes Lesen. 

Fazit:

Sehr kampfreich, sehr ereignisreich, sehr aufschlussreich. Mega erzählt, interessante Charaktere, absolute Empfehlung. Einmal im Einherjer-Fieber, kann man dem nicht mehr entrinnen. 

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