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Maria Nikolai - Töchter der Hoffnung (#1

Die neue Familien-Saga handelt von den drei Schwestern Helena, Lilly und Katharina, die unterschiedlicher nicht sein könnten und jede für sich aber sehr interessant und spannend ist. Der Auftakt der neuen Trilogie fokussiert Helena,  wobei man aber auch Lilly und Katharina kennen- und lieben lernt. 


Helena hat einen großen Traum: aus dem Lindenhof ein Grandhotel zu machen. Doch mitten im ersten Weltkrieg sind nicht nur Nahrungsmittel knapp, auch Rohstoffe sind nur sehr schwer zu bekommen. Ihr Vater Gustav ist an der Front und ihre Stiefmutter Elisabeth kümmert sich nur wenig um den Gasthof oder auch um ihre Töchter. Das Geld ist knapp, an eine Renovierung kaum zu denken. Aber wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Helena ist sehr sympathisch und eine tolle Figure. Sie ist mir wirklich ans Herz gewachsen, ich mochte total ihre Art. 

Die Geschichte wird langsam erzählt und dennoch kommt man nicht umhin, Seite für Seite lesen zu wollen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Obwohl es über 500 Seiten hat, liest man das Buch wahnsinnig schnell durch, da der Schreibstil so schön leicht und flüssig zu lesen ist. 

Auch die Liebe kommt nicht zu kurz und auch sie wird langsam und romantisch erzählt, was ich besonders gern mochte. Nichts ist überstürzt, alles ergibt Sinn, nichts ist übertrieben. 

An Spannung mangelt es aber auch nicht. Neben Helenas Erzählstrang gibt es einen weiteren, der sehr spannend beginnt und bei dem man sich die ganze Zeit fragt, wie er mit der Geschichte zusammenhängt und wann die losen Enden zusammengeführt werden. Eins kann ich versprechen: die Enden werden zusammengeführt und es gibt den einen oder anderen Schocker, die ich niemals erwartet hätte. 

Kurzum: Sehr schöne Geschichte, toller Auftakt, ich kann kaum erwarten, dass der nächste Band erscheint!

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