Direkt zum Hauptbereich

Kathrin Lange und Susanne Thiele - Probe 12

 Die Geschichte geht direkt spannend los, man ist mitten im Geschehen und im wahrsten Sinne des Wortes gibt es eine Explosion. Genau das könnte aber auch das Problem sein. Die Spannung wird nicht konstant hochgehalten, sondern ist anfangs sehr hoch, dann ebbt sie immer mehr ab, wird zum Schluss aber noch einmal spannend. 

Die Thematik fand ich sehr spannend und super interessant. Das Problem war nur, dass mir sehr viele Begrifflichkeiten und Erklärungen nicht geläufig waren und ich viel zu spät erst fest gestellt habe, dass es hinten noch einmal kurze Erläuterungen zu einzelnen Dingen gibt. Teilweise wurde es mir auch etwas zu politisch, aber das ist nur eine Kleinigkeit. 


Mir persönlich waren die Figuren nicht so sympathisch. Außer Georgy, über den man allerdings nur wenig erfährt. Des Weiteren gibt es eine Liebesgeschichte, die für meine Begriffe komplett überflüssig war. Sie hat weder in den Handlungsverlauf gepasst, noch fand ich sie authentisch und dann war der Schluss dahingehend echt nicht gut gelöst. Ich denke, dass das Buch um einiges besser gewesen wäre, hätte es diese Liebesgeschichte nicht gegeben. 

An sich fand ich den Schreibstil gut und flüssig zu lesen, zumindest über weite Teile hinweg. An machen Stellen wiederholen sich die Dinge jedoch und teilweise werden Dinge mehrfach beschrieben, die schon vorher klar waren. 

Dennoch hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen und zu verfolgen. Das Geschehen war schon packend, auch wenn manche Dinge zu einfach waren und die Polizei echt nicht gut bei weg kommt. 

Daher vergebe ich insgesamt 3,5 von 5 Sterne.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Shiva Ryu - Ein fliegender Vogel blickt nie zurück

Ein absolut tolles Buch, das sehr zum Nachdenken anregt und einen nicht unberührt zurücklässt. Es gab einige Stellen, die mich berührt haben, über die ich noch lange nachgedacht habe und immer noch nachdenke.   Der Autor erzählt viele Geschichten aus seinem und auch aus anderer Menschen Leben, die einen berühren und emotional auch ein wenig aufwühlen. Es gibt einige Erkenntnisse, die ich bei mir selber gemacht habe und die ich definitiv in Angriff nehmen und für mich verbessern möchte.  Obwohl das Buch philosophisch ist, ist der Schreibstil sehr flüssig und leicht zu verstehen. Die Illustrationen zu Anfang eines jeden Kapitels, unterstreichen das Gesagte, sind sehr mysteriös und auch träumerisch angeregt und einfach nur schön. Die Kapitellänge ist angenehm, die Größe und Aufmachung (darunter auch die Farbgebung) sind stimmig und angenehm. Es gibt Stellen, die für ein Umdenken beim Leser sorgen, für einen Perspektivwechsel, ein Augenöffnen. Die haben mir besonders gut gefallen....

Kurswechsel: Anker der Freundschaft: Leben, Liebe, Lust und eine Leiche - Theda Gold

Ein großer Dank für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares. Vorab: Bei diesem Buch handelt es sich um den Auftakt einer Reihe. Weiterhin wichtig ist, dass es sich bei den Büchern um Kurzgeschichten handelt.  Inhalt: Merit ist genervt. Sie hat nicht genügend Geld, um sich alleine eine Wohnung zu leisten, will sich aber keinen anderen Job suchen und hasst ihren Freund, mit dem sie zusammenlebt. Kurzerhand schmeißt sie ihren Freund raus und heuert auf einem Luxus-Dampfer als Office Girl an, um ihr Taschengeld aufzustocken. Doch da lauern schon die nächsten Probleme.. Meinung: Bei dieser Kurzgeschichte handelt es sich um den Debut-Roman von Theda Gold. Dieser ist alles in allem gut gelungen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und hat mir gut gefallen.  Die Handlung und die Geschichte als solche fand ich gut. Besonders zum Ende hin wird es richtig spannend und das Buch endet mit einem dicken Cliff-Hänger, der große Lust auf den Folgeband mach...

Pascal Wokan - Die Sandmagier: Das Gericht der Götter (#3)

Die Reise geht spannend weiter und ich bin durch die Seiten nur so durchgeflogen. Azir folgt dem Ruf der Wüste und verlässt Kalak, wobei Kalak ganz andere Sorgen hat. Lian ist verschwunden, Belial auf freiem Fuß und man kann einfach niemandem trauen. Langsam aber sicher werden die Figuren in ihre Positionen gerückt, nur, was sind ihre Positionen? Was für ein Spiel spielen sie? Und wohl am aller wichtigsten, wer wird am Ende gewinnen? Der Perspektivwechsel zwischen Azir, Kalak, Lian und Belial ist super. Vier Perspektiven, das klingt erst einmal viel, ist es aber überhaupt nicht. Durch den flüssigen Schreibstil (wie auch in den Vorgängerbänden) weiß man immer ganz genau, wo man sich befindet und was gerade bei wem passiert. Mir persönlich gefällt Kalaks Erzählstrang in diesem Band am besten. Ich bin so langsam richtig warm geworden mit ihm und ein kleiner Fan. Seine Geschichte und sein Leben ist mit sehr vielen Überraschungen und auch so kleinen Schockern gespickt. Mit ihm wird's de...