Direkt zum Hauptbereich

Der große Sommer - Ewald Arenz

Inhalt:

Die Sommerferien stehen kurz bevor und alle freuen sich auf den Urlaub mit ihren Eltern. Nur Frieder guckt in die Röhre, denn mit einer 5 in Latein und in Mathe muss er zur Nachprüfung. Nicht nur das, sein Großvater hat ihn zum Lernen zu sich bestellt, sodass der Familienurlaub für Frieder ausfällt. 

Das können ja tolle Sommerferien werden, denkt sich Frieder. Doch so schlimm scheint es vielleicht doch nicht. Als Frieder im Freibad Beate trifft, ist es quasi Liebe auf den ersten Blick. Zumindest von seiner Seite. Ob er sie wohl je wieder finden wird und mehr Zeit mit ihr verbringen kann?

Und bald kommen ja Alma, seine Lieblingsschwester, und sein bester Freund Johann auch wieder nach Hause. 



Meinung:

Wow, das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Obwohl das Buch aus Frieders Sich, einem Teenager, geschrieben wurde, konnte ich als Leser total mitfühlen und habe das Lesen sehr genossen. Mir hat der Schreibstil wirklich ausgezeichnet gefallen, er hatte so etwas Ruhiges und Angenehmes an sich. Ich habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen, weil es einfach so schön war.

Das Buch macht total Lust aus Sommer und lässt einen an seine eigenen Sommer in Jugendzeiten nachdenken (ich bin erst 26, aber ich rede, als wäre ich schon über 60 🙈). 

Mir haben die Charaktere richtig gut gefallen. Frieder, Alma, Beate und auch Johann sind besondere Kinder. Auch der Großvater und die Oma sind sehr interessante Figuren, über die man gerne mehr erfahren möchte. 

Doch das Geschehen plätschert nicht nur so vor sich hin, es geschieht etwas Unvorhergesehenes, etwas, das die Freundschaft zwischen den vieren ziemlich auf die Probe stellt und etwas, dass zeigt, dass man nicht immer klein bleibt, sondern schneller erwachsen wird als man denkt. 

Ich bin begeistert von dem Buch und kann es nur jedem empfehlen!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Shiva Ryu - Ein fliegender Vogel blickt nie zurück

Ein absolut tolles Buch, das sehr zum Nachdenken anregt und einen nicht unberührt zurücklässt. Es gab einige Stellen, die mich berührt haben, über die ich noch lange nachgedacht habe und immer noch nachdenke.   Der Autor erzählt viele Geschichten aus seinem und auch aus anderer Menschen Leben, die einen berühren und emotional auch ein wenig aufwühlen. Es gibt einige Erkenntnisse, die ich bei mir selber gemacht habe und die ich definitiv in Angriff nehmen und für mich verbessern möchte.  Obwohl das Buch philosophisch ist, ist der Schreibstil sehr flüssig und leicht zu verstehen. Die Illustrationen zu Anfang eines jeden Kapitels, unterstreichen das Gesagte, sind sehr mysteriös und auch träumerisch angeregt und einfach nur schön. Die Kapitellänge ist angenehm, die Größe und Aufmachung (darunter auch die Farbgebung) sind stimmig und angenehm. Es gibt Stellen, die für ein Umdenken beim Leser sorgen, für einen Perspektivwechsel, ein Augenöffnen. Die haben mir besonders gut gefallen....

Pascal Wokan - Die Sandmagier: Das Gericht der Götter (#3)

Die Reise geht spannend weiter und ich bin durch die Seiten nur so durchgeflogen. Azir folgt dem Ruf der Wüste und verlässt Kalak, wobei Kalak ganz andere Sorgen hat. Lian ist verschwunden, Belial auf freiem Fuß und man kann einfach niemandem trauen. Langsam aber sicher werden die Figuren in ihre Positionen gerückt, nur, was sind ihre Positionen? Was für ein Spiel spielen sie? Und wohl am aller wichtigsten, wer wird am Ende gewinnen? Der Perspektivwechsel zwischen Azir, Kalak, Lian und Belial ist super. Vier Perspektiven, das klingt erst einmal viel, ist es aber überhaupt nicht. Durch den flüssigen Schreibstil (wie auch in den Vorgängerbänden) weiß man immer ganz genau, wo man sich befindet und was gerade bei wem passiert. Mir persönlich gefällt Kalaks Erzählstrang in diesem Band am besten. Ich bin so langsam richtig warm geworden mit ihm und ein kleiner Fan. Seine Geschichte und sein Leben ist mit sehr vielen Überraschungen und auch so kleinen Schockern gespickt. Mit ihm wird's de...

Poppy Dayton und das Geheimnis von Wythcombe Manor - Konrad K.L. Rippmann

Inhalt:  Poppy ist eine sehr dynamische, kesse und offene Person, die Malkurse bzw. -unterricht für Jugendliche und junge Erwachsene gibt, die sich an Kunstakademien usw. bewerben wollen. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann Barnabas, auch genannt Barney, in London. Barney hat seinen eigenen Buchladen, der mal besser mal schlechter läuft.  Poppy und Barney wollen Urlaub machen und fahren dafür zu ihren Freunden Pat und Brad, die ein eigenes Hotel an der Küste von Wythcombe besitzen. Pat und Brad haben mit einigen Problemen zu kämpfen, die Urlauber bleiben aus, sie haben kein Geld für Angestellte und dann benimmt sich Brad auch noch so merkwürdig.  Zum Glück haben sich ein paar Urlauber angekündigt, eine Gruppe Botaniker und eine Gruppe aus Deutschland. Ein turbulenter Urlaub beginnt, der seinen Höhepunkt in einem Mord findet, den es nun aufzuklären gilt. Meinung: Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, muss ich sagen. Der Schreibstil ist locker und leicht, man schwingt quasi ...