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Pascal Wokan - Die Einherjer. Die Wilde Jagd

Inhalt: 

Asgrum Krummfinger und seine Tochter Branda Federklang sind immer noch voneinander getrennt. Asgrim gibt sein Bestes, um seine Heimat zu einen und gegen die Dei Consentes anzugehen. Sein Ziel ist es Asgard, das vergessene Reich der Götter, wiederaufzubauen. Doch ohne die Hilfe von Wieland dem Schmied, wird ihm das niemals gelingen. Branda ist nun die Göttin Diana und damit ein Mitglied der Dei Consentes. Asgrim hat von der Göttin Tellun sein und Brandas Schicksal erfahren und das möchte er vermeiden, koste es, was es wolle. Doch scheint sein Vorhaben nicht so einfach und er muss Opfer bringen. Branda begibt sich auf den Weg in den Orcus, der Ort, an dem sie ihre Mutter, Yrsa, zu finden erhofft. Dort erfährt sie einige Geheimnisse, die sie zornerfüllt zurück- und zu Aktionen verleiten lassen, die das Schicksal und Leben vieler Menschen verändern wird. Darunter auch Asgrims Leben, der es mit Mühe und Not geschafft hat, ein paar Menschen unter sich zu vereinen um gegen das von den Dei Consentes auferlegte Schicksal anzukämpfen. Was er nicht weiß, die schlimmste Prüfung steht ihm noch bevor, denn Branda gehört nun den Gegnern an. 



Meinung:

Die Geschichte ist so toll!! Ich liebe Asgrim einfach!! Wie er immer mit seinem Schicksal hadert und sich nicht als Held sieht und dann aber einfach DIE Verkörperung eines Helden ist. Ich habe schon öfter geschrieben, dass Asgrim wächst und über sich hinaus wächst. Und auch hier ist es wieder einmal der Fall. Asgrim ist immer für eine Überraschung und auch für eine Weisheit gut. Auch wenn er sich nicht als Helden sieht, meiner ist er auf jeden Fall. 

Auch wenn Asgrim derb und offen spricht, finde ich das, was er sagt, zutreffend und aufrichtig. Das ist genau die richtige Mischung, er trifft den Ton (naja, in einem Vorstellungsgespräch sollte er nicht so reden, aber wir wollen ja mal nicht so kleinlich sein). 

"Ich bin die Stimme des Nordens." Und dann begann die Veränderung.

Ich habe mich soooooooooooo gefreut, dass ein alter Freund zum Ende hin wieder auftaucht, jippieh!! Mehr will ich dazu nicht verraten. 

Es gibt ruhige Momente, aber auch wieder einige Kämpfe, die einfach nur toll beschrieben sind. Man kann sie sich echt lebhaft vorstellen und befindet sich mitten im Geschehen. Der Schreibstil ist klasse!

Es bleibt auf jeden Fall spannend, die das große Aufeinandertreffen, also die große Schlacht, zwischen Asgrim und Jupiter steht noch bevor und ich denke, dass da noch einiges auf uns zukommen wird. Ich freue mich auf jeden Fall schon darauf.

Wenn man sich auf eines verlassen konnte, dann, dass ich in jeden Mist hineingeriet, so tief er auch sein mochte.

Wie auch in den anderen Büchern, gibt es einen regelmäßigen Perspektivwechsel zwischen Asgrims (der aus der Ich-Perspektive erzählt) und Branda (die aus der sie-Perspekive erzählt wird). Beide Stränge sind spannend und man möchte bei beiden wissen, wie es weitergeht. Ich weiß nie, ob ich diesen Wechsel super oder zu Heulen finde, weil es davor gerade so spannend war! Aber ich will ja auch wissen, wie es weitergeht! 

Zu Branda: Ach man, in den vorherigen Bänden war ich immer so unschlüssig, was ich von ihr halten und über sie denken soll. Am Anfang ging es mir hier auch noch so, aber zum Schluss wurde sie echt doof. Manche ihrer Aktionen kann ich echt nicht nachvollziehen, aber ich meine, sie ist ja nun einmal erst 14 Winter alt, da kann ich wohl kaum rationales Denken und komplett durchdachte Dinge von ihr erwarten. Nichtsdestotrotz finde ich die Geschichte rund um Branda super ereignisreich und spannend zu lesen. Nur Branda nervt halt manchmal :D


Fazit:

Wann geht es endlich weiter?!???!??!?!!?!?!!?? LESEN!!!!! Glasklare Empfehlung. 

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