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Aprikosenküsse - Claudia Winter

Inhalt (lt. Klappentext):
Verrückt, romantisch, köstlich – eine Liebeskomödie aus der Heimat des Dolce Vita. 

Das Leben der jungen Foodjournalistin Hanna könnte so wunderbar sein. Hätte sie nur nicht diese Restaurantkritik geschrieben, wegen der eine italienische Gutsherrin einen Herzinfarkt erlitten hat! Als sie dann auch noch versehentlich in den Besitz der Urne gelangt, reist die von Schuldgefühlen geplagte Hanna nach Italien – und wird zum unfreiwilligen Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn selbst über ihren Tod hinaus verfolgt Giuseppa Camini nur ein Ziel: ihren unleidlichen Enkel Fabrizio endlich in den Hafen der Ehe zu steuern. Eine Aufgabe, die ein ganzes toskanisches Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühlswelt komplett durcheinanderwirbelt! 

Meinung:
Ich habe mir diese Lektüre ausgesucht, weil ich auf dem Weg in den Italienurlaub war und mich schon einmal auf die bevorstehende Reise einstimmen wollte. Einstimmen konnte ich mich auch, das hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es schöne und authentische Beschreibungen von Italien und den Menschen, der Kultur dort wunderbar zu beschreiben und darzustellen. Die Atmosphäre des Buches in Kombination mit dem Schreibstil der Autorin haben mir sehr gut gefallen. 
So gut wie die Nebencharaktere beschrieben und dargestellt wurde, so sehr hat es an den Hauptcharakteren gemangelt. Fabrizio und Hanna sind mir leider bis zum Schluss nicht sympathisch geworden und ich konnte einfach nicht warm mit ihnen werden. Dazu kam, dass die Geschichte wirklich - ungelogen! - bereits nach circa 10 Seiten sehr vorhersehbar war, sodass mich weder die ganze Erzählung noch das Ende überrascht haben. Es gab nichts, was man nicht schon vorher wusste, was ich manchmal etwas schade fand. Zudem fand ich das Ende dann auch ein bisschen übertrieben, aber das ist wohl Geschmackssache. Davon einmal abgesehen wurden mir persönlich zu viele Klischees bedient, die dann auch klischeehaft aufgelöst wurden.

Dennoch fand ich das Buch als nette Lektüre für zwischendurch angemessen und habe das Buch auch recht gerne genossen. Wie oben schon gesagt, wollte ich mich auf den Urlaub einstimmen und das hat die Lektüre auch geschafft!

Fazit: 
Man sollte nicht zu viel erwarten, aber wer eine nette Geschichte für zwischendurch sucht, ist bei diesem Buch gut beraten.

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