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Melissa Foster - Wilde Herzen (Die Bradens und Montgomerys #4)

Inhalt: Die Highschool-Lehrerin Brindle Montgomery und der Rancher Trace Jericho sind seit Ewigkeiten eng befreundet und führen eine prickelnde On-Off-Beziehung. Rebellisch, dickköpfig und leidenschaftlich wie sie beide sind, genießen sie die Vorzüge dieser besonderen und ziemlich stürmischen Freundschaft ohne alle Verpflichtungen. Doch als Brindle mit einem Babybäuchlein von einer Parisreise zurückkehrt, spielt Traces wildes Herz verrückt und Brindle muss sich fragen, ob sie vielleicht den größten Fehler ihres Lebens gemacht hat. Meinung: Hm... So richtig weiß ich nicht, wie ich das Buch finde.  Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und der Schreibstil ist wie immer toll, aber dieses mal konnten mich die Charaktere nicht so richtig überzeugen. Mir war das einfach zu viel hin und her und künstliches Drama. Dafür, dass Brindle Lehrerin ist, benimmt sie sich selber aber ganz schön kindisch. Außerdem konnte ich die Beweggründe oft einfach nicht nachvollziehen und empfand sie als konst...

Sasha Filipenko - Der ehemalige Sohn

Zisk führt ein normales Leben in Belarus. Naja, so wie eben ein Leben normal sein kann. Er besucht eine Musikhochschule, trifft sich mit Freunden, hat seine erste Freundin. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit Zisk. Er will sich mit Nastja, seiner Freundin zu einem Konzert treffen als ein schlimmes Unwetter anfängt und die Menschen in Panik geraten. Zisk fällt ins Koma und dort liegt er für fast 10 Jahre. Doch dann meint es das Schicksal gut mit ihm, er wacht auf. Und er muss feststellen, dass sich das Leben in Belarus auch nach 10 Jahren nicht verändert hat. Meinung: Das Buch besticht durch Ehrlichkeit. Die Geschichte/Handlung als solche lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen, aber die Ehrlichkeit und Offenheit, mit der der Autor die Geschehnisse schildert, sind unvergleichbar.  Es gibt nur wenige Figuren, die eine Rolle spielen, aber die haben es in sich. Es gibt Sympathieträger und es gibt regelrecht Hassobjekte. Und dabei muss man sich immer vor Augen führen, dass es ...

Mark Manson - The Subtle Art of Not Giving a Fuck

Bei diesem Buch handelt es sich um ein englischsprachiges - wie der Titel unschwer erkennen lässt. Um das Buch auf Englisch lesen zu können, bedarf es schon einen gewissen Grad an Kenntnissen, wobei es was Sachtexte angeht, nicht super anspruchsvoll ist. Ich denke, dass das Gerüst bzw. der Kern des Inhaltes mithilfe von Nachschlagen von Vokabeln bestimmt sehr gut verstanden werden kann, auch wenn man nicht Englisch studiert hat. Inhalt: Heutzutage kümmern sich Menschen viel zu sehr um das, was andere von ihnen denken. Sie richten regelrecht ihr Leben darauf aus, anderen zu gefallen. The Subtle Art of Not Giving a Fuck hilft einem dabei, genau diesen Verhalten zu überdenken und sich einen feuchten Kehricht darum zu scheren, was andere von einem denken. Dabei sagt es aber nicht, dass einem alles egal und man komplett gleichgültig allem gegenüber sein sollte, sondern dass man seine ,,Fucks" richtig verteilen und priorisieren sollte.  Meinung: Sehr interessant und definitiv hilfreich....

David Sheff - Gefangen und Frei (nach einer wahren Geschichte)

Sehr bewegendes, aber auch aufmunterndes Schicksal nach einer wahren Geschichte. Inhalt: Jarvis J. Masters wird wegen mehrerer krimineller Vergehen inhaftiert. Er ist 19 Jahre alt als er ins Gefängnis kommt, wobei er mehrere Erziehungsheime und Jugendgefängnisse hinter sich hat.  Bald schon schließt er sich der Black Panthers Gang an. Eines Tages kommen Polizisten in seine Zelle und teilen ihm mit, dass er zum Tode verurteilt wird, da er die Mordwaffe, die einen Gefängniswärter umgebracht hat, zur Verfügung gestellt bzw. hergestellt habe. Jarvis Masters beteuert seine Unschuld, doch auch mehrere Revisionen und die Hilfe von Aktivisten bringt nichts. Nach drei Jahrzehnten im Todestrakt, wartet er immer noch auf sein finales Urteil.  Glücklicherweise trifft er auf Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Aufenthalt im Todestrakt zu überstehen. Das Zentrum dabei bildet sein wachsender Glaube an den Buddhismus.  Meinung: Das Buch handelt zwar von Jarvis J. Masters, wurde aber v...

Der große Sommer - Ewald Arenz

Inhalt: Die Sommerferien stehen kurz bevor und alle freuen sich auf den Urlaub mit ihren Eltern. Nur Frieder guckt in die Röhre, denn mit einer 5 in Latein und in Mathe muss er zur Nachprüfung. Nicht nur das, sein Großvater hat ihn zum Lernen zu sich bestellt, sodass der Familienurlaub für Frieder ausfällt.  Das können ja tolle Sommerferien werden, denkt sich Frieder. Doch so schlimm scheint es vielleicht doch nicht. Als Frieder im Freibad Beate trifft, ist es quasi Liebe auf den ersten Blick. Zumindest von seiner Seite. Ob er sie wohl je wieder finden wird und mehr Zeit mit ihr verbringen kann? Und bald kommen ja Alma, seine Lieblingsschwester, und sein bester Freund Johann auch wieder nach Hause.  Meinung: Wow, das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Obwohl das Buch aus Frieders Sich, einem Teenager, geschrieben wurde, konnte ich als Leser total mitfühlen und habe das Lesen sehr genossen. Mir hat der Schreibstil wirklich ausgezeichnet gefallen, er hatte so et...

Wanderpfade der Liebe

  In diesem Buch gibt es ganz viele verschiedene Kurzgeschichten und Gedichte, die alle eines als Kernthema haben: die Liebe. Von Romantik, über Verspieltheit und Freundschaft, gibt es aber auch düstere und negative Aspekte der Liebe. Manche Geschichten waren echt richtig süß, andere waren eher traurig, aber dennoch schön und bei manchen war ich regelrecht geschockt. Es ist wirklich für jeden etwas dabei! Mein Highlight des Buches ist der Poetry-Slam Beitrag. Mega gut!  Man muss das Buch nicht am Stück lesen, sondern kann mal vor, mal zurück blättern und sich zwischendurch immer mal wieder mit den Inhalten auseinandersetzen. Je nach Gemütslage kann man entweder fröhliche oder eben traurige Sachen lesen. Die Abwechslung und der Facettenreichtum haben mir gut gefallen. Mir haben nicht alle Geschichten 100% zugesagt, aber das wäre wohl auch utopisch.

Moritz Heger - Aus der Mitte des Sees

Leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen. Der Klappentext klingt sehr spannend, weswegen ich das Buch auch lesen wollte, doch ziemlich schnell musste ich feststellen, dass der Inhalt nicht an den Klappentext herankommt.   Lukas ist Mönch, der in einer Midlife-Crisis steckt. Er zweifelt an sich, an seine Berufung als Mönch, an so ziemlich allem eigentlich. Er zweifelt nicht nur, er nörgelt in einer Tour herum. Aber es gibt ja immerhin den See, in dem er regelmäßig schwimmen geht.  Jaja, der See. Ich weiß nicht, wie viele Beschreibungen des immer gleichen Sees ich innerhalb dieser gut 250 Seiten gelesen habe. Gefühlt handelt das Buch von nichts anderem außer diesem See. Und es gibt dort einen Plastikstuhl. Aha. Die Figuren fand ich nicht gut gelungen. Lukas ist mir sehr unsympathisch und auch Sarah, die Frau, die später noch eine Rolle spielen wird, ist absolut niemand, mit dem ich gerne meine Zeit verbringen würde. Die einzige Figur, die ich interessant und ansatzweise ...